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FAQ Zaun

Zaun-Profi FAQ - häufig gestellte Fragen zum Bau eines Zaunes

Welche Holzart empfiehlt sich für einen Holzzaun?

Brauche ich eine Genehmigung für einen Zaun?

Welche Zaunpfosten brauche ich und wie werden sie befestigt?

Hilfe, mein Zaun hat Risse - was soll ich tun?

Riegel, Staketen, Latten - wie heißen die Elemente am Holzzaun?

Ich habe einen kesseldruckimprägnierten Holzzaun. Muss ich diesen streichen?

Sollte ich meinen Zaun aus Lärchenholz streichen?

Kann ich Zaunmatten aus Metall kürzen?

Mit welchen Lieferzeiten darf ich rechnen?

Mein Projekt ist sehr kompliziert – Können Sie mir weiterhelfen?

Welche Holzart empfiehlt sich für einen Holzzaun?

Die meisten Holzzäune sind aus Kiefer und Fichte. Diese Holzarten sind im Außenbereich mäßig dauerhaft und daher ist ein Holzschutz zu empfehlen. Ein wirksamer Holzschutz ist entweder eine Kesseldruckimprägnierung oder eine qualitativ hochwertige Lasur mit Wirkstoff. Die Splintholzanteile der Kiefer nehmen mehr Imprägnier Mittel auf als Fichte. In den letzten Jahren werden Hölzer mit erhöhter natürlicher Dauerhaftigkeit immer beliebter. Darüber sollte man jedoch den konstruktiven Holzschutz nicht vergessen. Oft ist ein sinnvoll konstruierter Holzzaun haltbarer als einer aus einer hochwertigen Holzart.

Fichte und Kiefer

Sie gehören noch immer zu den Standardhölzern für Gartenzäune. Bei guter Holzqualität und sinnvoller Konstruktion kann auch ein Fichte/Kieferzaun mehrere Jahrzehnte halten.

Lärche und Douglasie

Diese beiden heimischen Nadelholzarten werden auch gern zum Bau eines Gartenzauns eingesetzt. Insbesondere für ein natürliches Aussehen ohne wenn man auf Imprägnierungen verzichten möchte bietet sich ein Lärche oder Douglasie Zaun an

Nicht geeignet für den Zaunbau sind Buche, Esche und Ahorn.

Eiche und Robinie

Diese europäischen Harthölzer kommen aufgrund Ihrer Dauerhaftigkeit für Holzzäune in Frage. Allerdings ist die Robinie schlecht verfügbar, besonders als Schnittholz. Beide Hölzer sind im oberen Preissegment. Gerade aber Eiche ist ein edler Zaun welcher durch gute Pflege auch dauerhaft halten kann.

Zäune aus WPC

WPC ist eine Abkürzung für den englischen Begriff "Wood Plastic Composite", was im Deutschen dem Holz-Polymer-Werkstoff entspricht. Der besteht aus  60 % Holzfasern und 40 % polymere Bindemittel. WPC-Materialien sind dauerhaft und vergrauen nicht wie Holz. Mit einen WPC Zaun können Sie ohne behandeln und Pflege den Zaun bis zu 25 – 30 Jahre behalten.

Die an die Materialeigenschaften angepassten designten Zaun aus WPC sind hingegen eine tolle Alternative für alle, die weder Streichen wollen, noch die natürliche Vergrauung möchten.

Zäune aus Kunststoff

Der Kunststoff ist aus der Fensterindustrie, d.h.wetterfest und UV-beständig über viele Jahre hinweg.

In unseren Kunststoffzaun enthalten alle tragenden Teile eine innliegende Verstärkung aus Aluminium bzw. aus verzinkten Stahl.

Brauche ich eine Genehmigung für einen Zaun?

Die meisten Zäune können baugenehmigungsfrei errichtet werden. Welche Höhen maximal ohne Genehmigung erlaubt sind, legt die Landesbauordnung fest. Die Werte sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Niedersachsen schreibt den Wert 1,20 m fest, Thüringen 1,80 m.

Beachten Sie auch, dass manche Landesbauordnungen explizit unterschiedliche Werte zu verkehrsseitigen Einfriedungen und Zäunen z.B. zwischen Doppelhaushälften festlegen. Beispielsweise regelt die bayrische Landesbauordnung in den Gemeinden den Gestaltungsspielraum im Bereich Einfriedungen sehr genau um die Gestaltung und Erhaltung des Ortbildes zu gewährleisten. Das übliche Ortsbild ist aus rechtlicher Sicht ohnehin wichtige Maxime bei Einfriedungen.

Informieren Sie sich am besten vor dem Zaunbau in Ihrer Gemeide über die Landesbauordnung, die lokale Bebauungspläne und Nachbarrechtsgesetze.

Welche Zaunpfosten brauche ich und wie werden sie befestigt?

Pfosten können aus Beton, Stahl oder Holz sein. Einen Zaunpfosten aus Holz sollte mittels Pfostenträger eingebaut werden. Ab und an fragen uns Kunden, ob man die Pfosten auch direkt in die Erde setzen oder nur den Pfosten ohne Pfostenträger betonieren kann. Davon raten wir ab, denn Holz im direkten Erdkontakt - also ohne Pfostenträger - hat eine deutlich geringere Dauerhaftigkeit. Zusätzlich lässt sich der Pfosten auch schwerer gerade ausrichten.

Im landwirtschaftlichen Bereich sieht man oft die Pfosten direkt in die Erde gerammt, dort werden die Abgrenzungen allerdings auch häufig wieder versetzt.

Pfostenträger gibt es entweder zum Einschlagen oder zum Einbetonieren. Grundsätzlich sind die betonierten empfehlenswert.

Einschlaghülsen können verwenden werden, wenn:

  • der Zaun nicht sehr hoch (keine Sichtschutzwände),
  • der Boden dafür geeignet und
  • der Zaun nur für einen begrenzten Zeitraum gewünscht ist.

Die H-Pfostenträger gehören zu dem stabileren Pfostenträger zum Einbetonieren, die sich besonders für Sichtschutzwände oder große Zaunelemente eignen. Pfostenträger eignen sich für kleine Zäune und Sichtschutzelemente welche direkt auf das Fundament verschraubt werden.

Hilfe, mein Zaun hat Risse - was soll ich tun?

Holz reißt manchmal, das lässt sich nie völlig ausschließen und ist Teil eines gewachsenen Naturproduktes. In welchem Ausmaß Risse auftreten ist dennoch verschieden. Die meisten Risse sind Schwindrisse, die entstehen, wenn das Holz trocknet. Starke Trockenrisse treten bei extremen Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen auf. Durch technisch getrocknetes Holz will man Trocknungsrissen entgegenwirken, da hier das Holz unter kontrollierten Bedingungen trocknet wird. Besonders stark reißen einstellig geschnittene Hölzer - daher sind all unsere angebotenen Pfosten als Kreuzholz geschnitten.

Riegel, Staketen, Latten - wie heißen die Elemente am Holzzaun?

Norddeutsch oder süddeutsch, auch beim Holzzaun gibt es sprachlichem Unterschied. Bei einem Holzzaun aus senkrechten Latten und waagerechten Querhölzern (= Staketenzaun) gibt es für wenige Teile viele Worte.

Zaunlatten - Staketen - Staketenlatten

Querhölzer - Riegel - Bindestangen - Schwingen - Querbalken

Pfosten - Kantholzsäulen - Säulen - Pfähle - Rechteckpfosten

Ich habe einen kesseldruckimprägnierten Holzzaun. Muss ich diesen streichen?

Die Kesseldruckimprägnierung ist eine Holzschutzbehandlung, die ein Pigment enthält. Sie ist jedoch kein dekorativer Endanstrich. Will man eine andere Farbe, kann man den Gartenzaun auch streichen, aber erst, wenn das imprägnierte Holz ausreichend trocken ist. Zu empfehlen sind Dünnschichtlasuren. Dunkle Farben sind gerade bei braun-imprägnierter Ware besser geeigneter als helle.

Man kann den imprägnierten Zaun aber auch einfach lassen, wie er ist. Mit der Zeit wird das Holz vergrauen. Im Vergleich zu unbehandeltem Holz dauert es ein paar Jahre länger bis sich die silbergraue Patina bildet.

Sollte ich meinen Zaun aus Lärchenholz streichen?

Lärche ist seit einigen Jahren sehr beliebt, gerade wegen ihrer natürlichen Dauerhaftigkeit eignet sie sich für den Einsatz im Außenbereich. Viele wählen Lärchenholz auch, weil sie das Streichen des Zauns vermeiden wollen. Natürlich kann man einen Lärchenzaun einfach unbehandelt vergrauen lassen. Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass die Vergrauung unregelmäßig vonstatten geht und gerade in den ersten Jahren kein gleichmäßiges Bild ergibt.

Eine Alternative ist das “gepflegte” Vergrauen, d.h. man streicht den Zaun einmal mit einer Vergrauungslasur oder einer farblosen Lasur. Dadurch entsteht ein gleichmäßigere Oberfläche und kurz gesagt ein schöneres Grau. Durch die Verwendung einer Dünnschichtlasur blättert die Farbe auch nicht ab und man kann, wenn gewünscht, auf Nachstreichen verzichten.

Natürlich kann man auch Lärche mit einer Farbe endbehandeln. Deckende Anstriche, gerade in hellen Tönen, sind nicht zu empfehlen, da das Harz des Lärchenholzes schnell durchschlägt.

Kann ich Zaunmatten aus Metall kürzen?

Zaunmatten aus Metall können Sie leicht mit einer Eisensäge, Bolzenschneider oder einem Winkelschleifer (Flex) in der benötigten Länge kürzen. Die offenen Enden mit Zink- oder Lackspray  wieder zu versiegeln.

Mit welchen Lieferzeiten darf ich rechnen?

In der Regel 2 Wochen. Für Auftragsbearbeitung, Zusammenstellung und Bereitstellung der Ware, Verpackung und Versandorganisation werden ca. 5 Arbeitstage benötigt. Die Auslieferung durch die Spedition beansprucht weitere 3-5 Arbeitstage. Einige Torsysteme und Zäune in Sonderfarben werden prinzipiell im Kundenauftrag angefertigt. Deswegen veranschlagen wir für diese Aufträge eine Lieferzeit von 3-4 Wochen. Gerne nennen wir Ihnen auf Anfrage exaktere Lieferzeiten für Ihr geplantes Zaunsystem.

Mein Projekt ist sehr kompliziert – Können Sie mir weiterhelfen?

Höchstwahrscheinlich! Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot. Hierfür benötigen wir folgende Angaben:

- Typ und Farbe
- Gesamtlänge und die Höhe
- Bei Toren: Höhe, Breite und Farbe
- Telefonnummer für Rückfragen
- Lieferanschrift (Postleitzahl + Ort)
- Evtl. eine grobe Skizze Ihres Projekte

Können auch Sondermaße bestellt werden?

Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, wir werden gemeinsam uns um eine Lösung kümmern. 

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