Gartenkamine im Trend
Um den Garten in ein einladendes Plätzchen zum gemütlichen Verweilen zu verwandeln, ist die Aufstellung eines Gartenkamins eine gute Idee. Als Accessoire macht dieser zum einen optisch einiges her. Zum anderen kann er in kühlen Abenden als Wärmequelle dienen. Mit einem geeigneten Rost und einem funktionsfähigen Rauchabzug kann der Gartenkamin natürlich auch zum Grillen genutzt werden. Ansprechende und funktionstüchige Modelle gibt es schon zum kleinen Preis im Fachhandel oder in Baumärkten zu kaufen. Mit etwas handwerklichem Geschick, den richtigen Materialien und Werkzeugen kann man einen Gartenkamin sogar selber bauen.
Vorteile eines Gartenkamins
Unter den zahlreichen Vorzügen eines Gartenkamins sind folgende besonders markant: Ein Kamin verlängert die Nutzbarkeit des Gartens, denn bei gegen Abend eintretender kälterer Luft spendet er wohltuende Wärme. So lässt sich das gemütliche Beisammensein im Garten bis in die Abendstunden verlängern. Beim offenen Feuer und auch beim Grillen entsteht eine Rauchentwicklung, die die Nachbarschaft stören kann. Beim Gartenkamin ist das nicht der Fall, denn er führt den Rauch nach oben ab. Mit einigen Extras lassen sich Gartenkamine leicht zu einem funktionsfähigen Kamingrill aufrüsten. Ein Gartenkamin ist leicht zu bedienen und zudem wartungsarm. Er kann mit Holz oder Kohle befeuert werden. Man muss sich lediglich um die Entsorgung der Asche und um das Reinigen des Rosts kümmern.
Bauweisen von Gartenkaminen
Gartenkamin Feuerstelle gibt es in vielen unterschiedlichen Größen und Bauformen. Dem entspricht eine weite Preisspanne, die bei einfachen Modellen ab 25 Euro beginnt, während nach oben kaum Grenzen gesetzt sind. Während die einfachen Modelle an eine Feuerstelle erinnern, handelt es sich bei den am weitesten verbreiteten Basismodellen um eine Kombination aus einem Körper mit Schornsteinaufbau. Beliebt sind auch Terrassenöfen in der Form einer Pyramide. Diese bestehen zumeist aus einem Stahlaufbau auf einer quadratischen Grundfläche zwischen 30 und 50 Zentimetern. Durch die Höhe von über einem Meter und der Verengung im oberen Teil ergibt sich ein Kamineffekt, der für einen optimalen Rauchabzug sorgt. Dank Gitter und Auffangteller sind die Pyramidenkamine besonders wartungsarm. Größere Modelle verfügen außerdem über feuerfeste Glasscheiben, so dass man das Kaminfeuer gefahrlos beobachten kann. Schon eher einen Ofencharakter haben Modelle aus Marmor oder Terracotta. Sie gibt es auch in außergewöhnlichen Designs, beispielsweise in bauchiger Vasenform mit Öffnung. Die rustikalen Varianten aus Stein liegen preislich zumeist zwischen 250 und 450 Euro, je nach Größe, Design und Ausstattung. Wer nach einem Gartenkamin mit starker Heizwirkung sucht, sollte sich einen Terrassenkamin mit Gasbrenner zulegen. Er funktioniert so effektiv wie ein Terrassenheizstrahler und ist trotz seiner Gesamtgröße von bis zu 2 Metern dank seiner Rollen mobil. In einer höheren Preisklasse liegen Gartenkaminmodelle, die mit Bioethanol oder Gas betrieben werden können. Ansonsten hängt der Preis vor allem vom Design ab. Je edler die Gestaltung und Verarbeitung, desto tiefer muss man in die Tasche greifen.
Wo bekommt man Gartenkamine?
Gartenkamine liegen voll im Trend und werden heute von fast jedem Haus-und-Garten-Fachhändler und von Baumärkten geführt. Eine größere Auswahl an Herstellern und Modellen findet man im Internet. Zudem darf man in Online Shops und in Versandtbaumärkten mit einigen Schnäppchen rechnen. Die Hersteller von Gartenkaminen sind so zahlreich, dass eine Auflistung kaum möglich ist. Beachten sollte man allerdings, dass sich einige Firmen auf bestimmte Modelle spezialisiert haben.