Wer grillt gesünder: Gasgrill oder Kohlegrill?

Beschaut man sich die Entwicklung der letzten Jahre, bekommt man nicht nur den Eindruck, dass Deutschland sich mehr und mehr zu einer Nation der “Grill-Enthusiasten” entwickelt, sondern man stellt auch unweigerlich fest, dass die Anzahl der Liebhaber von Gasgrills immer weiter zunimmt. Im Gegenzug wird die Anzahl der neu verkauften Kohlegrills immer kleiner. Woran liegt das? Gibt es eine Ursache für diesen Trend oder handelt es sich hier bloß um Zufall?

 

Nein, um Zufall handelt es sich hier ganz und gar nicht. Der Boom der Gasgrills ist wohl am ehesten mit dem immer weiter steigenden Gesundheitsbewusstsein der Menschen zu erklären: Im Gegensatz zum Grillen mit Kohle entstehen beim Grillen mit Gas nämlich nur sehr wenige, gesundheitsschädliche Stoffe.

Wenn bei einem Kohlegrill nämlich Fett oder Fleischsaft aus dem Bratgut austritt und auf die heißen Kohlen tropft, dann verdampft es und es bilden sich so genannte Benzpyrene, extrem schädliche Stoffe, die sogar als krebserregend eingestuft werden.

 

Diese Benzpyrene können sich nun auf dem Fleisch, den Würstchen, oder was auch immer so auf dem Grill liegt, ablagern und werden mit der Nahrung zusammen verzehrt.

Natürlich kann man den Benzpyrenen auch mit einer Grillschale effektiv entgegenwirken, wer sich aber einen Gasgrill kauft, wird es jedoch auf die Dauer sehr viel einfacher haben sich gesund und zudem umweltfreundlich, zu ernähren. Bei einem Gasgrill tropft das Fett nämlich in aller Regel an den Heizschlangen vorbei, direkt in eine spezielle Auffangschale, die in den meisten Fällen auch noch mit Wasser gefüllt ist und sich somit sehr leicht reinigen lässt.

 

Was die wirtschaftlichen Aspekte angeht, kann man sagen, dass es sich bei der Behauptung, Grillen mit Gas sei wesentlich teurer als Grillen mit Kohle, lediglich um ein Gerücht handelt – unterm Strich unterscheiden sich beide Grillarten im Kostenbereich kaum voneinander.

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