Kaum kommen die ersten warmen Sonnenstrahlen aus ihrem Versteck, werden Garten und Terrasse auf Vordermann gebracht, geputzt und gewienert. Darauf folgen auch bald die mürrischen Nachbarn mit Geschrei am Gartenzaun und Anrufen bei der Polizei, weil die erste Gartenparty ja lauter wäre als der Start eines Düsenjets. Doch diese sind nicht die Einzigen, die einem die illusteren Feiern im heimischen Garten Madig machen wollen. Auch Petrus ist nicht immer gnädig gestimmt und unterbricht mit einem donnernden Sommergewitter den Spaß. Nun heißt es, schnell Barhocker, Bartische und Grill ins trockene zu bringen und das Grillfleisch davor zu schützen, dass es zu Suppenfleisch wird.
Gegen den cholerischen Nachbarn kann man zumindest optisch etwas tun, zum Beispiel mit Sichtschutzzäunen, und auch Petrus ist mit Pavillons und Ähnlichen entgegen zu wirken. Wenn man sich jetzt noch an ein paar Grundregeln der Gartenpartys hält, steht den sommerlichen Feiern nichts mehr im Wege:
Zuerst einmal sollte man sich beim örtlichen Ordnungsamt über die geltenden Regelungen in Sachen Grillen, Partys und Zeiten informieren. Außerdem sollte vorher fest gelegt werden, wie der Garten hinterher gesäubert wird. Denn auch man selbst will ja keinen Nachbarn mit Müllbergen nebenan, der wohl möglich noch Ratten und anderes Ungeziefer anlockt. Vielleicht verteilt man in der Nachbarschaft einen kleinen Handzettel mit dem Hinweis, dass man eine Gartenparty abhält. Möglicherweise kann man so nicht nur den Groll nehmen, sondern bekommt noch ein paar zusätzliche Gäste zusammen. Und mit vollem Magen und netten Gesprächen lässt es sich bestimmt weniger gut Motzen und Meckern. So schützt man seine Partylaune und gewinnt vielleicht neue Freunde. ?