Zubehör und Planung des Gartenzauns
Der Gartenzaun: Sichtschutz, Hundegitter und Dekoration in einem
Mit einem Gartenzaun können vielseitige Vorstellungen verwirklicht werden. Zum einen dient der Gartenzaun als Abwehrelement vor neugierigen Blicken, zum anderen können Hunde und kleinere Tiere auf dem Grundstück gehalten werden. Auch in puncto Dekoration ist der Gartenzaun nicht zu unterschätzen, ist dieser doch in jedem Bilderbuch-Garten mit von der Partie. Ein Gartenzaun kann sehr einfach nach individuellen Vorstellungen gebaut werden. Das klassische Material ist natürlich Holz, welches in Lattenform gestaltet wird. Holzzäune werden in drei verschiedene Segmente unterteilt: in offene, halboffene und geschlossene Flächen. Beim Kauf des Holzes ist darauf zu achten, dass dieses möglichst witterungsbeständig behandelt sein sollte. Besonders gut geeignet sind Harthölzer sowie Lärchenholz und Nadelholz. Nadelhölzer wie Fichte müssen natürlich imprägniert werden. Mauerwerke und Metallzäune können gelegentlich auch in heimischen Gärten beobachtet werden, sind allerdings nicht sehr weit verbreitet.
Materialien und Werkzeuge für den Bau des eigenen Gartenzauns
Für den Bau eines Gartenzauns werden verschiedene Werkzeuge und Materialien benötigt. Zum einen müssen genügend Pfosten vorhanden sein, welche in den Boden geschlagen werden. Darüber hinaus werden Querlatten benötigt, die später die senkrechten Hölzer halten. Edelstahlschrauben oder Nägel sollen die Hölzer später miteinander verbinden. Die einfachste Möglichkeit dickere Pfosten im Boden zu befestigen, besteht in der Verwendung von Einschlaghülsen. Hierdurch kann sich das mühsame Ausheben von Löchern gespart werden. Anzumerken ist, dass Einschlaghülsen nur bei weichen Böden verwendet werden können, einige Böden eignen sich aufgrund ihrer harten Konsistenz nicht für Einschlaghülsen. Alternativ können Löcher ausgehoben und die Pfosten einbetoniert werden. Wichtig ist, dass zwischen den Pfosten maximal 1,5 Meter Platz sein sollte. Bei größeren Abständen könnte der Zaun später anfangen zu wackeln. Vorschlaghammer, Schleifpapier, Nägel, Schrauben, Bohrmaschine, Hammer, Einschlaghülsen und Bretter werden für den Bau des Gartenzauns benötigt. Ist Zubehör für den Zaunbau bei handwerker-versand.de erwünscht, kann dieses ebenfalls mit eingebracht werden.
Der Bau der Latten
Die Pfosten werden mit Hilfe von Schrauben oder Nägeln durch zwei, drei oder mehr Querlatten miteinander verbunden. Das Grundgerüst des Zauns ist nun fertig. Nun können senkrecht Bretter an die Querlatten angebracht werden, welche diese zusammenhalten und stabilisieren. Das Aussehen der Bretter kann individuell gestaltet werden. Mit Schleifpapier und einer Säge können die Bretter angespitzt, abgerundet oder nach Wunsch verändert werden. Besonders wichtig ist das Ende des Zauns: Dieses muss abgerundet sein, da das Regenwasser ansonsten nicht abfließt, ins Holz eindringt und dort Schimmel begünstigt. Nach der Durchführung der genannten Schritte ist der Gartenzaun bereits fertiggestellt, es fehlt nur noch die Imprägnierung, die mittels Pinsel aufgetragen werden kann.