Selbstfruchtende Kiwipflanzen für den Garten
Ein Trend, der seit etwa 5 Jahren immer mehr zunimmt ist es, eigene Kiwipflanzen im Garten zu halten. Und das sogar im kalten Deutschland. Einige Kiwisorten (zumeist kleinfrüchtige) sind nämlich auch bei uns winterhart. Sogar im kalten Allgäu bis auf 800 Höhenmetern kann man Kiwipflanzen an geschützten Standorten halten. Eine sonnige Südwand oder ein geschütztes Hauseck ist genau der richtige Standort für eine Kiwipflanze. Ein schönes Klettergerüst zum hochranken hilft der schnellwachsenden Kiwi Pflanze, auch große Wandflächen schnell zu begrünen. Somit schlägt man mit diesen Kiwipflanzen “zwei Fliegen mit einer Klappe” – Optisch ein echter Hingucker und Kulinarisch eine Besonderheit, die man aus Deutschland so nicht kennt.
Der Fruchtansatz bei Kiwipflanzen fängt in der Regel erst nach 4-5 Jahren an. Abhängig ist der Fruchtertrag von verschiedenen Faktoren. Zum einen blüht die Kiwi erst nach einigen Jahren im Garten und bevor keine Blüten da sind, gibt es auch keine Kiwis. Zum anderen müssen diese Blüten auch befruchtet werden. Die meisten Kiwisorten sind zweihäusig. Das bedeutet, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Nicht so bei der Kiwi “Jenny”, denn diese ist einhäusig und trägt weibliche und männliche Blütenteile in einer Pflanze. Andere bekannte Sorten, wie z. B. die Weiki oder auch Bayernkiwi genannt, haben das nicht. Die Früchte dieser Gartenpflanze sind braun in der Farbe und eher klein. Dafür sind diese Kiwis sehr süß und saftig. Ihr hoher Vitamin C Gehalt macht die Kiwi außerdem zu einer sehr gesunden Obsptflanze.
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