Gartenteiche werden immer beliebter, sie bieten Erholung und Entspannung
Ob ein Fertigteich aus Kunststoff, ein Kübel auf der Terrasse, ein Folienteich im Garten oder auch ein naturnaher Schwimmteich – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Größe spielt nur eine untergeordnete Rolle, entscheidend sind der Zweck und natürlich der vorhandene Platz. Viel wichtiger sind die Gestaltung des Teichrandes und eine ausgewogene Auswahl der Teichpflanzen. Hier müssen Ästhetik und Nutzen gut gegeneinander abgewogen werden.
Aus diesem Grund werden zuerst die Teichpflanzen ausgewählt, die dem Teich Nährstoffe entziehen und somit einer lästigen und unschönen Algenbildung vorbeugen, beispielsweise Seggen und Simsen. Wichtig sind weiterhin sehr zeitig austreibende Sumpfdotterblumen, Sumpfschwertlilien und Kalmus. Aber auch den Bereich unter Wasser darf man nicht vergessen, neben den fast obligatorischen Seerosen sollten auch wintergrüne Unterwasserpflanzen als Sauerstoffspender nicht fehlen. Bei Fertigteichen mit vorgeformten Bereichen ist die Pflanzenauswahl erheblich einfacher. Dort können die Teichpflanzen in Wasserpflanztöpfe gesetzt und auf den entsprechenden Stufen angestellt werden. Ein umlaufender Flachwasserbereich ist für die Optik vorgesehen, Farbenvielfalt durch Wollgras, Minze, Blutauge oder Froschlöffel stellt sich fast von allein ein. Mit der den Ranken der blau blühenden Bachbunge oder dem gelben Pfennigkraut lassen sich zudem die wulstigen Fertigteichränder kaschieren. Mit der entsprechenden Technik lassen verschiedene optische Effekte den Teich noch schöner werden.
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