Rattan Profi

Archiv für Mai 2012

Kletterrosen am Zaun

Dienstag, 08. Mai 2012

Sommer … Zeit der Rosen. Es gibt sie in fast allen Farben und Größen. Der eigentliche Star für viele Gartenliebhaber, die Kletterrose. Neben Blütenfülle und Duft bringt ihre Gestalt Eleganz in den Garten.
Die Rosen stehen im Sommer in voller Blüte und wir freuen uns jeden Tag daran in unserem Garten. Das Beste daran ist, dass die Rose – die Königin der Blumen – gar nicht zickig ist, was vielleicht gedacht wird. Wenn die richtige Rose ausgewählt wird, kann mit ganz kleinem Aufwand, eine unsagbare Blütenpracht erzielt werden. Pflegeleichte Rosensorten sind vor allem Kletterrosen, die den Garten und auch Häusern ein ganz besonderes Gesicht verleihen können.

Klassische Kletterrosen haben eine Wuchshöhe von drei bis vier Meter. Wie zum Beispiel der Trompeter von Säckingen. Er blüht nur einmal und duftet sehr angenehm. Der Rambler Ayrshire Queen, mit seinen meterlangen, weichen Trieben. Eine echte Dornröschenrose mit becherförmigen, hellrosa Blüten. Die Old Spanish Rose blüht wie die meistens Rambler nur einmal, aber dafür in großer Fülle. Die Meisterin in Wachstum und Blühte ist die Venusta Pendula.

Ein tolles Farbenspiel liefert auch die Ghislaine de Feligonde, eine wesentlich wuchsschwächere Rose, die dafür öfter blüht. Die Nachblüte von Kletterrosen wird angeregt, wenn man verwelkte Blütenstände ausputzt. Aber vor allem benötigen sie Nahrung, entweder durch Langzeitdünger oder noch besser durch aufgestreuten, reifen Kompost. Er hält gleichzeitig den Boden feucht. Rosen haben keine Haftorgane, brauchen also stabile Stützen und schonende Anbinder, dass sie sich nicht verletzen. Am schmiedeeisernen Tor fühlt sich New Dawn wohl, denn sie liebt es sehr luftig. New Dawn ist einer der häufigsten Kletterrosen. Den ganzen Sommer über schiebt sie Blüten nach, die einen leichten Duft versprühen. Sie lässt sich gut durch Stecklinge vermehren. Praktisch in jeden Garten passt ein kleiner Rosenbogen zusammen mit Clematis. Diese sorgen für Farbkontraste und die Blütezeit kann deutlich verlängert werden. Diese zwei Pflanzen geben eine gute Kombination ab und ergänzen sich gegenseitig ganz fabelhaft.

Warum nicht als Dachbegrünung eines Gartenhäuschens eine elegante Rose? Kletterrosen lassen sich ungemein vielfältig einsetzen. Aber grundsätzlich wird die Rose noch immer hinter Zäunen gefunden. Deutlich schöner als jede Hecke erweist sich die Rose am Zaun. Hecken wirken etwas abweisend, aber wenn die Rose von beiden Seiten blüht, ist das besonders schön. Eine grüne Hecke am Zaun hat jeder. Mit einer blühenden Rose können nur wenige aufwarten.

Zu beachten ist, dass jede Kletterrose seine Rankhilfe benötigt. Kann sie sich erstmals gut anhalten, steht ihrem Wachsen nichts mehr im Wege. Ein lehmiger Boden wäre von Vorteil, da sie kurzerhand daran Gefallen findet.

Unzählige Sorten machen ein kleines Rosenparadies ohne viel Aufwand im eigenen Garten möglich. Mehr Infos und weitere Rosenträume unter Baldur-Garten.de. Per Mausklick wird die Rose geliefert und erstrahlt schon bald in Ihrem Garten.